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Geoelektrik - Anwendung in der Archäologie

 

  • Untersuchte physikalische Eigenschaft: Elektrische Leitfähigkeit des Bodens.
  • Methode: Kartierung des scheinbaren spezifischen elektrischen Widerstandes des Bodens mit Vier-Sonden-Anordnung.
  • Gerät: Widerstandsmessgerät RM15 mit Multiplexer MPX15 und Probe Array PA5, Geoscan Research, UK-Bradford.
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    Geoelektrische Untersuchungen liefern in der Regel besonders gute Ergebnisse bei Steinbefunden oder anderen massiven Strukturen im Untergrund. Da sich die Geomagnetik dagegen im Allgemeinen besonders zur Detektion von Erdbefunden eignet, bietet sich häufig eine Kombination der beiden Verfahren an. Die Geoelektrik untersucht anhand der Einspeisung von Strom bekannter bzw. gemessener Spannung und Stärke den Widerstand des Bodens, bzw. dessen Leitfähigkeit (Ohmsches Gesetzes: Widerstand = Spannung/Stromstärke). Da elektrische Ladung im Untergrund nur mittels elektrolytischer Leitung möglich ist, sind vor allem der Elektrolytgehalt, die Feuchtigkeit und die Porosität des Bodens für die Messwerte der Geoelektrik ausschlaggebend. Bei wechselnden Wetterbedingungen verändert sich daher auch der Widerstand des Bodens und man spricht von dem scheinbaren spezifischen Bodenwiderstand. Abhängig von der Anordnung der Sonden und ihrem Abstand zueinander variiert die Eindringtiefe der Messung. Auf diese Weise sind neben einer flächigen Kartierung mit bis zu 0,5 x 0,5 m Messpunktabstand auch dreidimensionale Aussagen zum Untergrund möglich. Mit dem eingesetzten Gerät wird, abhängig von den jeweiligen Bodeneigenschaften, eine maximale Eindringtiefe von 1,5 m erreicht. Dabei nimmt die Detailauflösung mit zunehmender Tiefe deutlich ab.

     

     

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