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Messung der Suszeptibilität - Anwendung in der Archäologie

 

  • Untersuchte Eigenschaft: magnetische Suszeptibilität.
  • Methode: Kartierung der Suszeptibilität kleiner oberflächennaher Bodenbereiche.
  • Gerät: Kappameter MS2 (Auflösung: 2x10-6 SI [2x10-7 CGS]) mit den Oberflächensensoren MS2D und MS2F; Bartington Instruments Ltd., Oxford, UK.

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    Die Suszeptibilitätsmessung eignet sich für detaillierte Untersuchungen auf Ausgrabungen. Sie helfen beispielsweise, so genannte ghost features zu detektieren, die zwar im Messbild der Geomagnetik, nicht aber bei der Ausgrabung zu erkennen sind. Des weiteren bietet diese Methode die Möglichkeit, die Materialeigenschaften verschiedener Schichten einer Stratigraphie zu untersuchen und die Bereiche in Befunden einzugrenzen, die für eine magnetische Anomalie verantwortlich sind. Die magnetische Suszeptibilität beschreibt, wie sich ein Material in einem Magnetfeld verhält. Verschiedene Stoffe zeigen im magnetischen Feld unterschiedliche Eigenschaften. Diese reichen von einer leichten Abschwächung bis hin zu einer deutlichen Verstärkung des Feldes. Magnetische Prospektionsverfahren nutzen den Umstand, dass der Oberboden mehr Eisenminerale mit hoher Suszeptibilität enthält als tiefere Bodenschichten. Bei der Verfüllung archäologischer Befunde gelangt Oberboden in tiefere Bodenschichten, jene verstärken daher in der Regel das Erdmagnetfeld. Mit der Geomagnetik wird der Effekt der höheren Suszeptibilität der Verfüllung auf das Erdmagnetfeld gemessen, mit dem Kappameter die Suszeptibilität selbst.

     

     

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