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Ablauf einer Archaeoprospektion

 

Die Posselt & Zickgraf Prospektionen GbR beschäftigt ausschließlich ausgebildete Archäologen mit langjähriger Erfahrung in der archäologisch-geophysikalischen Prospektion. Alle Projekte, von der Planung über die Feldarbeit bis zur Interpretation und dem Abschlussbericht, werden professionell von einem unserer Mitarbeiter betreut.

Vorbereitung:

Mit unseren Auftraggebern erarbeiten wir ein an die Fragestellung und die Bedingungen vor Ort angepasstes Untersuchungskonzept. Wir beraten beim Einsatz der unterschiedlichen Verfahren und führen vor Beginn der Prospektion, wenn gewünscht, weitere Recherchen durch. Alle unsere Mitarbeiter sind sowohl bei denkmalpflegerischen Maßnahmen, als auch bei archäologischen Forschungsprojekten kompetente Partner.

Lokales Messnetz und Einhängung in ein bestehendes Bezugssystem:

Zu Beginn der Prospektion wird ein lokales Netz aufgebaut und vermarkt, in dem anschließend ein Messraster abgesteckt wird. Die präzise Vermessung und Geräteführung ergibt eine hohe Genauigkeit der Messpunktkoordinaten. Damit ist eine hohe Auflösung und Detailtreue der Messbilder garantiert. Die Überführung der lokalen Koordinaten in ein übergeordnetes Koordinatensystem (etwa Landeskoordinaten) ist notwendig, um die detektierten Befunde dauerhaft genau lokalisieren zu können. Darüber hinaus bietet sie die Möglichkeit, die Messbilder in vorhandene Kartenwerke zu integrieren und damit unter anderem die topographische Situation in die Auswertung mit einzubeziehen.

Geophysikalische Prospektion mit Kontrolle der Ergebnisse vor Ort:

Für die geophysikalische Prospektion werden Geräte verwendet, die im Hinblick auf das Untersuchungsziel eine optimale Auflösung bieten. Neben den Verfahren der Geomagnetik und der Geoelektrik bieten wir den Einsatz des Bodenradars an. Die Messdaten werden täglich überprüft und archäologisch bewertet. Dadurch kann der Stand der Untersuchung bereits während der Feldarbeit mit dem Kunden diskutiert und das weitere Vorgehen an die ersten Ergebnisse angepasst werden.

Abschlussbericht und Interpretation:

Unmittelbar nach Beendigung der Feldarbeiten erfolgt eine erste Besprechung der Messbilder. Abhängig von der Komplexität der Ergebnisse und in Absprache mit dem Kunden bieten wir zwei Berichtsformen an. Der Abschlussbericht enthält verschiedene Darstellungen der Messwerte in Graustufenbildern, sowie Einhängungen der Messbilder in unterschiedliche Kartengrundlagen. Im Text wird vor allem die Aufgabenstellung und Durchführung der Messung (Methodik, Geräte, Planlegung) beschrieben. Eine Interpretation der Messdaten erfolgt ansatzweise in Form einer kurzen, allgemeinen Bewertung der archäologischen Ergebnisse. Eine umfassende archäologische Interpretation in Wort und Bild wird als archäologisches Gutachten angeboten und empfohlen. Ein solches Gutachten enthält neben einer technischen Dokumentation auch die ausführliche Bewertung der Messergebnisse hinsichtlich der archäologischen Fragestellung. Abschlussbericht und archäologisches Gutachten gewähren so Planungssicherheit bei Bauvoruntersuchungen und liefern verlässliche Informationen für archäologische Forschungsvorhaben.

Nachbereitung:

Auch nach der Abgabe des Berichtes betreuen wir unsere Auftraggeber:

  • wir erstellen weitere Pläne,
  • wir verschneiden unsere Messergebnisse mit Daten weiterer Untersuchungen, wie Feldbegehungen, Bohrkernanalysen oder Ausgrabungen,
  • wir liefern Planungssicherheit bei Bauvorhaben und kommunizieren zwischen Bauträger und den Denkmalfachbehörden,
  • wir beteiligen uns an der archäologischen Auswertung
  • und wir präsentieren die Ergebnisse gemeinsamer Projekte in wissenschaftlichen Publikationen und auf Tagungen.

 

 

 

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